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Slow-tv

Slow-tv begann 2009 mit einer 7stündigen Zugfahrt von Oslo nach Bergen - eine feste Kameraeinstellung, kein Schnitt - live übertragen. Langweilig und monoton, mag man denken, aber das tut man nicht in Norwegen. Es wurde ein unerwarteter Zuschauererfolg.

Projektleiter Thomas Hellum:

Dazusitzen und zu erfassen, hier gibt es keinen Produzenten, der geschnitten hat, der ausgewählt hat, was wichtig ist, worauf man sich fokusieren soll. Hier bist du als Zuschauer, der etwas erleben soll und du musst selbst eine Geschichte in dir selbst finden.

Nachdem Erfolg mit der Zugfahrt sendete NRK (Norwegischer Rundfunk) 8 Stunden live von der Nationalen Stricknacht. Danach 12 Stunden lang Kaminfeuer. Und dann 18 Stunden Lachsfischen. Jedesmal ein Einschaltrekord in Norwegen.

2011 produzierte NRK seinen absoluten TV-Erfolg: "Hurtigruten minutt for minutt" - 5,5 Tage Schiffsfahrt live von Bergen nach Kirkenes. 2,5 Millionen Leute sahen einen Teil des Sendung. Die Sendung erhielt einen Eintrag in das Guinnessbuch als die längste Dokumentation der Welt.

Projektleiter Thomas Hellum:

Das erstemal, als wir Personen filmten, klingelte bei denen das Telefon und sie bekamen einen Anruf von Mama: "Du bist im Fernsehen. Ich sehe dich. Winke!" Und da verstand das Volk: "Wow, hier können wir mitmachen."
Die Kamera läuft die ganze Zeit für die nächsten 6, 10 oder 20 Stunden. Das, was zu sehen ist, geschieht jetzt.
Im Sommer filmten wir eine Stelle, da graste eine Kuh. Das war das, was passierte. Das filmten wir 10 Minuten. Da fingen die Geschichten an, sich in unserer Phantasie in Gang zu setzen: "Ist der Bauer zu Hause? Warum ist die Kuh allein? Hat sie genügend Futter?" Du selbst bist es, der die Geschichten erschafft. Der Ausgangspunkt - ein langweiliges Bild - wird eine faziniernde Geschichte.

Eine Zeitreise zurück in eine Zeit, in der die Unterhaltung aus einer grasenden Kuh bestand? Oder eine Schiffsreise? Oder aus Pulloverstricken?

Projektleiter Thomas Hellum:

Ich denke, es ist eine Mischung aus vielen Sachen. Es ist das Unvorhersehbare. Irgendetwas kann passieren - wahrscheinlich nicht, aber vielleicht.

Quelle Kobra SVT

Too german for slow-tv?

Inspiriert vom Bericht der Sendung "Kobra", der oben verkürzt wiedergeben ist, dachte ich mir, dass auch eine Radreise durch Skandinavien für slow-tv interessant sein könnte und bewarb mich für eine solche. Leider besteht kein Interesse. So wie ich die Antwort deute, sind die Gründe dafür eine nicht ausreichende Verwurzlung in der norwegischen Kultur (einer Fahrradreise oder von mir selbst?) und technische Probleme bei der Liveübertragung vom Fahrrad aus. (Hier findet sich die Bewerbungs- und Antwortsmail an Slow-TV-Projektleiter Thomas Hellum)

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