Radreisen in Brandenburg mit Niveau

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Geschichte des Radfahrens in Schweden

Übersetzung einer Sendung des schwedischen Rundfunks aus dem Jahre 2013

Humoristisches Lied:

Radfahren ist fahren mit mäßiger Geschwindigkeit.
Radfahren ist anzünden einer Kerze in der Dämmerung.
Radfahren ist gesund. Das steigert die Sauerstoffversorgung der Blutgefäße des Gehirns und schärft die Sinne.

Eine Frau sagt:

Die Freiheit, irgendwo zu bleiben, und wir haben es nett zusammen. Ja ..., ganz wunderbar. Ich liebe Radfahren.

Ein Mann:

Irgendwo bekomme ich einen Impuls im Kopf, mich bewegen zu wollen. Es kommt mit meinem Fahrrad; das ist unstoppbar.

Eine ältere Frau:

Man fühlt sich frei. Als ob man fliegt durch die Lüfte. Als ob man eine Kraft hat.

Ein Mann:

... und es geht schnell.

Reporterin: Ja, mehr und mehr scheinen die Vorteile des Radfahrens einzusehen. Jetzt stehe ich am Schloss in Zentral-Stockholm. Und hier hat sich der Fahrradverkehr verdoppelt in den letzten 10 - 15 Jahren. Und ich denke, dass Ingeneure, die Autostädte für die Zukunft planten, überrascht sein würden angesichts der 10 000 Leute, die vollkommen freiwilligt hier jeden Tag auf und nieder radeln. Wir scheinen uns in einer Fahrradrenaisance zu befinden. Die Blütezeit war während des 2. Weltkrieges. Dort war 7 von 10 Fahrzeugen hier Fahrräder. Dann sank die Zahl im Verlauf von mehreren Jahrzehnten. Doch nun scheint es sich wieder zu wenden. Hier in Stockholm sind es vor allen Dingen wohlhabende Innenstadtbewohner, die das Radfahren wieder entdeckt haben. Ungefär so wie während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als das Fahrrad in Schweden aufkam.

Musik

Martin Emanuel:

Um 1880 wurde das Hochrad immer populärer, also jene Fahrräder mit sehr großem Vorderrad und sehr kleinem Hinterrad. Es gibt weiterhin keine Kette am Fahrrad, die Pedale sitzen direkt am Vorderrad.

Reporterin: Martin Emanuel hat kürzlich promoviert über Fahrradgeschichte in Stockholm. Wir stehen auf der Theatertreppe und schauen auf den Strandvägen, wo eines der ersten Fahrradwege des Landes bereits 1890 entstand.

Martin Emanuel:

Vor allen Dingen junge, abenteuerlustige Männer der oberen Mittelklasse, wie ich, kann man sagen, kommen her und wollen schnell fahren und ihre Männlichkeit zeigen, usw.

Reporterin: Bereits jetzt entstehen Konflikte zwischen den Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern.

Martin Emanuel:

Gerade das Hochrad hatte eine so hohe Sitzposition, dass es ein klein wenig wie das Reiten eines Pferdes war, nur eben auf dem Fahrrad. Es hatte in gewisser Weise die selbe Konotation.

Reporterin:

So, wie sah dieser Konflikt aus denn?

Martin Emanuel:

Also bevor die Radfahrer regelrecht Zugang zu diesen Radwegen bekamen, waren es Reitwege, die beide beanspruchten. Wenn man darauf radelte, so war dort lose Erde, was ganz gut für die Hufe der Pferde war, dass es ganz weich war, aber eigentlich für Fahrräder passte. Aber viele Fahrräder drücken die Erde fest, so dass ein viel festerer Untergrund entstand, der dem Radfahren entgegenkam, aber nicht dem Reiten. Am Anfang gelang es mit Feldern sozusagen, es gelang ihnen, die Wege regelmäßig aufzupflügen, damit das Reiten möglich war, aber schlechter das Fahrradfahren. Aber als deutlich wurde, dass die Fahrradfahrer mehr waren als Felder, die den Weg beeinflussten, so konnte man die Stadt zum Schluss überzeugen, das Aufpflügen sein zu lassen.

Musik

Reporterin: Fahrradtechnik entwickelte sich und die Größe der Räder nährte sich an. Am Ende des 18. Jahrhunderts bekamen wir quasi heutiges Fahrradmodell mit 2 gleichgroßen Rädern, Pedalen und Kette. Dieses Fahrrad wurde anfangs Sicherheitsfahrrad genannt, weil es sicherer war als das wacklige Hochrad. Das Fahrradproduktion stieg.

Martin Emanuel:

Ja, Radfahren stieg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aber in Stockholm, denke ich - und auch in anderen großen Städten - waren sicher die 30iger Jahre ein Wendepunkt. Da begann man Städte zu planen, in denen verschieden Aktivitäten an verschiedenen Stellen zu erledigen war. In Stockholm waren das Wohnstädte außerhalb der Innenstadt. Der Arbeitsplatz blieb meistens in der Innenstadt. In diesen gleichsam expandierenden Städten, wo der öffentliche Verkehr weiterhin nicht so sehr gut war vielleicht, dort das Fahrrad sehr wichtig. In Stockholm war 1932 des Wendepunkt.

Reporterin:

Was passierte da?

Martin Emanuel:

Da nahm es stark zu.

Alter Radioausschnitt:

Ich glaube, dass es im Sommer mehr Radfahrer gibt als je zuvor.

Reporterin: sagt der Wortführer der Fahrradförderung Walter Holmstedt im Radio im Juni 1938.

Walter Holmstedt 1938:

Wenn man die Verkaufszahlen der Fabrikanten sowie die Regestrierungszahlen und der Anteil der Radler in unseren großen Städten, so kann man ganz gut den Fahrradbestand im Land beurteilen. Und man kommt dann in die Nähe von 1,5 Millionen sich im Gebrauch befindlicher Räder.

Eine ältere Frau mit südschwedischen Akzent:

[Anmerkung des Übersetzers: Versteh nix. Wer kann helfen?]

Reporterin: Gerd Persson [Anmerkung des Übersetzers: Auch wenn sie "Gerd" heißt, ist sie trotzdem ein Mädchen, wie man eindeutig hören kann.] hat weißes kurzes Haar und einen roten Pullover an. Sie sitzt in ihrer Küche in Knislinge in Nord-Skåne. Sie ist 83 und 1930 geboren.

Gerd Persson:

Ich erinnere mich an den Tag als die Deutschen nach Polen einmarschierten. Ich war 9 Jahre alt. Wir waren von der Schule befreit an dem Tag, deshalb erinnere ich mich so gut daran. Ich weiß ... als die Lehrerin uns mitteilte, dass die Deutschen nach Polen einmarschiert sind und das Krieg sei. [Anmerkung des Übersetzers: Versteh wieder nicht alles. Wer kann helfen?]

Sirenengehäul und Männerstimme im knisternden Radioausschnitt:

Verehrte Hörer ...

Reporterin: An diesem Abend sprach Regierungsmitglied Gustav Möller im Radio. Und was er sagte, wird für das Radfahren in Schweden Bedeutung erlangen.

Gustav Möller:

Heute Abend gab es einen königlichen Erlass über das Einschränken des Rechtes zum Betreiben gewisser Fahrzeuge. Genaus das Verkaufen von Benzin und Leichtbentyl für das Betreiben der selbigen Fahrzeuge. Der königliche Erlass hat zum Zweck, zu vermeiden, dass Privatpersonen Benzin verbrauchen durch Autofahren, Motorrad oder Motorboot, außer dass nicht ein wirklich wichtiges Bedürfnis vorliegt.

Reporterin: Vom ersten Kriegstage an war es verboten, privat Auto zu fahren in Schweden. Nach einer Weile wurde das Verbot abgeschafft, aber das Benzin war rationiert und niemals haben die Schweden so viel geradelt wie jetzt. Waren wurden transportiert mit dem Fahrrad und man radelte zur Schule, zur Arbeit und zum Regiment.

Gerd Persson:

Mein Vater wurde einberufen. In dieser Zeit hieß das Landsturm. [??] Er bekam ein Fahrrad zum Militär. Da fuhr kein Zug oder Bus oder sonst was. Das war das Fahrrad, was fuhr. Und ich weiß, dass er beim Militär in Örkelljunga stationiert war. Und meine Mutter lieh sich ein Fahrrad und besuchte ihn. Das sind sich 20 ... 50, 60, 70 km, wenn das reicht. [??] Es galt zu radeln.

Reporterin: Der Krieg ging zu Ende. Und am Befreiungstag im Mai 45 fängt Gerd in der Strumppffabrik in Knislinge an zu arbeiten. Und jetzt kauft sie ihr erstes Fahrrad. Ein Damenfahrrad der Marke "Monarch".

Gerd Persson:

[??] Das Fahrrad kaufte man auf Raten und wenn man es bezahlt hatte, bekam man einen Zettel. Nun ist es meins, dachte man. [??]. Das Fharrad bedeutete mehr Freiheit.

Marschlied:

Sitze nicht drinnen wie der Bär im Käfig.
Das ist eine Verschwendung von Leben.
Nein, folge mit uns in die freie Natur
Und stimm ein in den Gesang im jubelnden Dur.
Steh auf und breite deine Flügel aus!
Und fühle wie wunderbar das ist!
...

Gerd Persson:

Ich war weg. [??] Und man tanzte miteinander und lernte sich gegenseitig kennen.

Reporterin: Manche sagen, dass die Verbreitung des Fahrrads die Inzucht auf dem Lande verringerte. Sicher ist, dass Tanzlokale blühten. Plötzlich konnte man mehrere Meilen [1 schwedische Meile = 10 km] weit zum Tanz fahren.

Gerd Persson:

Ja, das war unter anderem hier in Knislinge [?] fuhren wir zu einem Ort, der hieß "Fällen". Anscheinend fein. Irgendwann konnte man zum "Sommarlyst". Es war das Fahrrad, das ständig benutzt wurde. Und manche - ich habe das nicht gemacht - manche fuhren mit Lockenwicklern. Ich erinnere mich, dass ich eine blaunen Rock und eine weiße Bluse hatte. [Alle Angaben ohne Gewähr.]

Reporterin:

Das war nicht umständlich, im Kleid zu radeln?

Gerd Persson:

Im Rock zu radeln? Nein, nein. Das war man gewöhnt. Je mehr es blies, um so besser.

Reporterin: Und so traf Gerd Sune. Und sie heirateten.

Gerd Persson:

[??]

Reporterin: Die ersten Jahre als neuvermählte machten Gerd und Sune oft mit dem Fahrrad Urlaub. Sie bekamen 2 Wochen frei und konnten auf andere Weise als vorher reisen.

Gerd Persson:

Wir fuhren nach Halland. Fuhren wir. Wir waren in Ängelholm, wir waren in Helsingborg, wir waren in Åhus Urlaub machen.

Reporterin:

Da badest du, oder?

Gerd Persson:

Ja, da hatte ich 2 Teile. Das war modern damals. Also hatte ich das.

Reporterin: Gerd und Sune radelten in weiteren Sommern. Aber in den 50iger Jahren sollte die Blütezeit des Fahrrads in Schweden zu Ende sein. Martin Emanuel hat sich vertieft in die Gründe, warum so viele in dieser Zeit mit dem Radfahren auffhören.

Martin Emanuel:

Ja, nun spiele ich in gewisser Weise mit 3 verschiedenen Erklärungsmodellen. Die beiden ersten sind gewöhnliche. Das erste ist ein funktionalistisches Modell: Die Stadt wuchs und die Abstände wurden größer. Also war es unmöglich, so lange Strecken mit dem Rad zurückzulegen. Ein anderes ist eine Art konsummotiviertes Modell: Niemand will mehr länger radeln. Das Auto ist so modern; ihm gehört die Zukunft. Und das Fahrrad wurde als der Geschichte angehörig angesehen. Wenn man sich diesen anschließen kann, so solle man es tun.

Reporterin: Am Beginn der 60iger Jahre ging die schwedische Ökonomie auf hoher Drehzahl. Gerd, die weiterhin in der Strumpffabrik arbeitete, bekam jedes Jahr höheren Lohn. Und wie die meisten Schweden können Gerd und Sune, die nun eine Familie gegründet haben, einen höheren Lebensstandard realisieren.

Gerd Persson:

Ich glaube, es war 64 als wir uns ein Auto kauften. 3 Kinder konnte man nicht auf dem Fahrrad haben. Mit zweien ging es gut, aber mit dreien nicht. [Was sie wohl dann schon wieder sagt?? ?]

Rundfunkstimme:

Eine gute Nachricht vor allen für die Stockholmer Autofahrer. Der neue Essingeleden ist eingeweiht worden.

Reporterin: 1966 weihte Staatsminister Tage Erlander den in diesen Tagen größten Straßenbau ein. Aber Fahrradwege bekamen keinen Platz an dem neuen Essingeleden.

Radiostimme:

6 Jahre hat das Projekt gedauert und 260 Millionen Kronen hat es gekostet. 90 % der Kosten übernimmt der Staat. Nach einer kurzen Einweihungsrede vom Staatsminister war es so gegen 14.45 Uhr Zeit für ihn, runter zu gehen und das blau-gelbe Band zudurchschneiden.

Geräusche vom Presserummel

Martin Emanuel:

Ich würde sagen, hier haben die Technokraten ihr bestes gegeben, um Fahrradfahrer wegzujagen. Man hatte eine klare Vorstellung, wie die Stadt der Zukunft aussehen würde. Und in dieser Stadt würde es keine Radfahrer mehr geben. Ich glaube, sie ebneten den Weg für das, was sie glaubten, eines Tages sein würde.

Lied im gemütlichen Dreivierteltakt:

Ich bin ein Radfahrer in Stockholm. Und trample jeden Tag für mein Leben.

Reporterin: Aber gab sie, die dagegen demonstrierten.

Megaphonstimme von einer Fahrraddemonstration

Reporterin: Göran Fålin von der Alternativen Stadt hat die erste Fahrraddemonstration in Stockholm am Ende der 60iger Jahre organisiert. Und das macht er weiterhin - 44 Jahre später.

Megaphonstimme von einer Fahrraddemonstration

Reporterin: Er steht auf dem Platz und spricht durch ein rotes Megaphon zu etwa 50 Demonstranten unterschiedlichen Alters. Gleich werden sie zusammen losradeln.

Göran Fålin:

In den 50igern und 60igern war es das Auto, das angesagt war. Es war Status. Man fuhr zu Hause von der Villa direkt zur Arbeit. Das war der amerikanische Traum, den man ganz einfach verwirklichen wollte. Damals erschien ein Buch, das "Autostädte" hieß. In dem hatte man amerikanische Ideen übernommen. So, in den 50igern und 60igern war nicht viel mit radeln. Aber dann in den 70igern erkannte man die Nachteile der Autos: stinkend, lange Reihen bildend, Parkprobleme. Und so fingen mehr und mehr an zu radeln. Und das fing in den 70igern an, aber heute sind viel, viel mehr Radler in Stockholm. Das ist ganz klar. So, wir waren erfolgreich mit der Meinungsbildung, wenn auch viel anderes dazu beigetragen hat. Aber, ich glaube die Umweltbewegung dazu einen ganzen Teil beigetragen.

Begrüßungen

Reporterin: Sten Nord empfängt im Lager des Fahrradladens in Bromma. Wir treffen uns am Morgen vor dem Ansturm des Tages. Stens Papa Bernd fing bereits 1954 an, hier Fahrräder zu lagern. Da gab es reichlich Arbeit. Aber dann kamen die 60iger und 70iger Jahre. Und als Sten selbst hier anfing zu arbeiten zu Beginn der 80iger, ging das Unternehmen nicht rund nur mit dem Verkauf und dem Reparieren von Fahrrädern.

sten Nord:

Dann machten wir eine Autowerkstatt, bauten Fenstergitter oder bauten Bootsmotoren, um irgendwie zu überleben.

Reporterin:

Also es gab keinen Fahrradjob.

Sten Nord:

Nee, da gab es keinen Job. Also vom 1. Oktober bis Ostern gab es keinen Job. Also gar nichts.

Radiostimme:

Immer weniger Fahrräder, die in Schweden verkauft werden, sind schwedische. Und das einzige große schwedische Fahrradunternehmen, das es heute noch gibt, Monark, leidet, nachdem es den letzten großen Fahrradtrend - Mountainbike - verpasst hat. Und nun warten große ...

Reporterin: Als das Moutainbike Anfang der 90iger Jahre seinen Durchbruch hatte, betraf das die schwedische Fahrradindustrie. Aber der neue Trend, der in den Bergen von Kalifornien geboren wurde, schuf auch ein neues Interesse am Fahrrad. Und im Fahrradladen in Bromma bekam man plötzlich mehr zu tun.

Sten Nord:

Alle Kerle meinten, dass sei sehr hart. Und dann kam eine Art ... - ich galube, sie fingen in den USA an, Wettbewerbe zu machen - dann kam ein kleines Rennen. das war eine neue Sache einfach.

Reporterin:

Merktestest du das an den Verkäufen hier?

Sten Nord:

Ja, das merkte man. Wir hatten vorher nie Wartelisten. Wir hatten vielleicht verschiedene 3 Mountainbikes die ersten 3 Jahre, oder 2 Jahren. Da hatten wir Wartelisten.

Reporterin: Seitdem war der Verkauf ganz stabil. Die große Veränderung, sagt Sten, war, dass die Leute in den letzten Jahren anfingen, größere Strecken und längere Perioden im Jahr zu radeln.

Sten Nord:

Und dann vor allen Dingen in den letzten ... 5 Jahren, glaube ich, ging gerade das Pendeln furchtbar hoch. Autoschlangen, teures Benzin, Umweltgedanken, Bewegungsgedanke sind die Gründe hauptsächlich, denke ich.

Reporterin:

So, wie merkt ihr das?

Sten Nord:

So viel Arbeit wie nie, fast das ganze Jahr über. Winterradeln hat sehr, sehr stark zugenommen. 500 % jedes Jahr die letzten 3 Jahre.

Reporterin: Ja, viele erinnern sich, dass Radeln sowohl billig, als auch schnell und gut für Gesundheit und Umwelt ist. Vor allen Dingen in den Städten nahm in den letzten 10 Jahren das Radeln zu. Aber in den meisten Komunen sprechen die Politiker heute davon, auf Fahrradfahrer zu setzen. Und Malmö wurde zu Schwedens bester Fahrradstadt ernannt.

Ein Mann mit südschwedischen Akzent:

Wir haben 490 km Fahrradwege hier in Malmö, ca. 10 km mehr als in Kopenhagen, wo sie prahlen, dass sie weltführend sind. Aber wir sind vollkommen ebenbürdig.

Reporterin: Leif Johnson arbeitet bei der Straßenwacht in Malmö. Er berichtet stolz über das Fahrradprogramm der Stadt, bei dem 400 Millionen [Kronen] in den nächsten Jahren eingesetzt werden sollen.

Leif Johnson:

Wir werden sehr intensiv daran arbeiten, neue Radwege in Malmö zu bauen. Bereits jetzt sind wir mit einer Menge neuer Projekte zu Gange, wo wir Radwege entlang von vielleicht weniger großen Straßen machen, wo die Leute meinten, hier sollte ein Radweg sein.

Reporterin: Gerd Perrson in Knislinge, die ihr Fahrrad 1945 gekauft hat, hat gemerkt, dass das Fahrradinteresse gewachsen ist.

Gerd Perrson:

Das sieht man viel auf den Bürgersteigen und so. [?]

Lied:

Halt dich in Form und träniere
Trample mit den Beinen
Halte dich fröhlich und gesund.
Dick und alt, stark und schwach und jung
wie auch immer - du bist dein eigener Fahrradkönig.

Gerd Perrson:

[?]

Teil 1: Geschichte des Radfahrens in Schweden

Teil 2: Konflikte

Teil 3: Radfahren um des Radfahrens Willen

Teil 4: Fahrrad und Nutzen - Über die Rolle des Fahrrades in der Zukunft

Hier der Link zur Originalsendung sowie einige Bilder.

Und hier der zu Radreisen Brandenburg.

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